Nachhaltigkeit

Was bedeutet „Nachhaltigkeit“?

Ursprünglich stammt die Idee der Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft: Schlage nicht mehr Holz ein als nachwächst und pflanze neue Bäume, damit auch Deine Kinder und Enkel das Holz nutzen können.
 VögelWenn wir heute von Nachhaltigkeit sprechen, verbinden wir weit mehr mit diesem Begriff: Umweltgesichtspunkte sollen gemeinsam mit sozialen und wirtschaftlichen Aspekten berücksichtigt werden, um den globalen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Das Grundprinzip aus der Forstwirtschaft aber ist geblieben: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen, damit sie mindestens genauso viele Optionen haben wie heutige Generationen. Nur so haben wir eine Chance, den Herausforderungen der Zukunft angemessen begegnen zu können.

 BergeFür eine Politik und Lebensweise im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gibt es keine allgemeingültigen Rezepte. Die kreativen Ideen vieler Menschen sind gefragt.

Die Bundesregierung hat als Leitschnur für ihr politisches Handeln eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie mit 21 Indikatoren. Mit dem 2006 vorgelegten Indikatorenbericht dokumentiert das Statistische Bundesamt im Auftrag der Bundesregierung, welche Richtung die nachhaltige Entwicklung in Deutschland einschlägt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angekündigt, dass die Bundesregierung im Herbst 2008 über die Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie berichten wird. Zugleich hat sie den Startschuss für die erste Konsultationsrunde zu dieser geplanten Bestandsaufnahme und strategischen Weiterentwicklung gegeben. Als zentrale Themen nannte sie die Politikfelder Klima und Energie, Rohstoffe und den demografischen Wandel. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich mit Anregungen und Vorschlägen an der Erarbeitung des Berichts beteiligen.

Website der Bundesregierung zum Dialog Nachhaltigkeit