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#28 Kenia: alte Kulturpraktiken als Einkommen schaffende Maßnahmen für Frauen

Autor: TABU e.V.
Wir sind eine: Organisation/Institut

Eine fast ausgestorbene Handwerkskunst der ost-afrikanischen Nomadinnen ist das Flechten von Dhuffuls. Das sind große Matten mit unterschiedlichen schönen Ethno-Mustern, die über runden geflochtenen Hüttengestellen befestigt werden. Beim Weiterziehen der Gruppe werden sie abgenommen und zur nächsten Lagerstelle transportiert. Für die Herstellung sind nur ganz bestimmte Gräser verwendbar, die von den Frauen geschnitten, transportiert, trocken gelagert und mühsam geflochten werden. Die unterschiedlichen Muster sind gebunden an die Klans. Nur im Inneren der Hütten ist das Design sichtbar, während von außen das lange Gras zum Schutz vor Hitze und Regen erhalten bleibt. Ein Dhufful steht auch den Kindern in unserem Projekt zum Spielen zur Verfügung. CAFGEM hilft den Frauen, die aufwändig gefertigten, schweren Matten mit dem Projektfahrzeug zu transportieren, um sie auf Märkten zu verkaufen und verhilft ihnen so zu Anerkennung und einem Einkommen. Wir planen Workshops für BesucherInnen.

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Kommentare

fairer Handel?

Ist es möglich, diese Matten, fair gehandelt zu exportieren und in D. zu verkaufen?

Fairer Handel

Guten Tag,
danke für den Hinweis, möglich wäre das sicher. Die Frage ist, ob es bei uns eine Nachfrage geben würde. Kosten- und Organisationsaufwand erscheinen mir erstmal hoch. Oder haben Sie eine konkrete Idee?
Freundliche Grüße
Simone Schwarz

Simone Schwarz fairer Handel

Das müsste sicherlich eruiert werden - der Preis ist natürlich immer ein wichtiges Kriterium - für Weltläden oder Fair-Läden kann ich mir das prinzipiell vorstellen - wenn denn die Rahmenbedingungen stimmen.
Können Sie denn Anagben zu möglichen Verkaufspreisen machen?
Beste Grüße
Ulrich Lasar